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Wie komme ich an Spitzenkräfte?

Recruiting

Wie komme ich an Spitzenkräfte?

July 2, 2020



Spitzenkandidaten selbst ausbilden

Bei allen drei Optionen müssen Sie als Arbeitgeber bereit sein ihren Beitrag zu leisten, um erfolgreiches Recruiting betreiben zu können.

Wenn Sie sich für die erste Option entscheiden und Ihre Fachkräfte selbst ausbilden, haben Sie den Vorteil ,einen guten Ruf zu genießen, denn die meisten Arbeitgeber verlangen fachliche Kompetenzen, möchten aber die notwendige Zeit und das benötigte Geld nicht ausgeben. 

Angefangen bei Trainee Konzepten, die zielgerichtet Young Professionals zu Fach- und Führungskräften ausbilden, bis hin zu Schulungen für das Management, stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen, wenn Sie darin den Mehrwert erkannt haben. 

Einige fragen sich an dieser Stelle

“Was ist, wenn ich meine Mitarbeiter bestens ausbilde und sie dann das Unternehmen verlassen? Dann verschwende ich ja meine Ressourcen!”

Den Gedankengang sollten Sie ganz schnell verabschieden, denn die eigentliche Frage lautet

“Was ist wenn ich meine Mitarbeiter bestens ausbilde und diese jahrelang für das Unternehmen arbeiten?”

Durch die Angst, zu viel zu investieren und dadurch nur dem Wettbewerb in die Karten zu spielen, neigen Arbeitgeber dazu, eher nur eine kleine bis gar keine Bandbreite an Schulungen anzubieten. In diesem Fall haben Sie eindeutig verloren, denn wer nicht in seine MitarbeiterInnen investiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn diese nach neuen Arbeitgebern suchen oder einfach schlechte Leistungen erbringen. Im zweiten Fall können Sie nur gewinnen, denn eine große Bandbreite an diversen fachlichen, methodischen und auch persönlichen Weiterbildungsmaßnahmen, die den MitarbeiterInnen zur freien Wahl zur Verfügung stehen, zeigt Wertschätzung und Interesse an dem Wohlergehen der Belegschaft. Damit bilden Sie nicht nur, sondern binden auch! 


Weitere Vorteile, wenn Sie Ihre MitarbeiterInnen weiterbilden 

  1. Das erlangte Wissen und spezifisches Know-how Ihrer MitarbeiterInnen wird nicht nur im Arbeitsalltag eingesetzt, sondern auch an NachfolgerInnen und KollegInnen weitergegeben. 
  2. Konkurrenzfähigkeit wird erhöht - Je qualifizierter die Angestellten, desto größere Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit  
  3. Reputationssteigerung - Qualifizierte MitarbeiterInnen = Qualitative Arbeit
  4. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
  5. Erhöhte Leistungsbereitschaft und Loyalität der MitarbeiterInnen
  6. Erhöhte Mitarbeitermotivation
  7. Steigerung der Produktivität - Tägliche Herausforderungen werden besser bewältigt und verbessern die Effizienz der Arbeitsabläufe.  

Welche Schulungen Sie anbieten sollten, fragen Sie am besten Ihre MitarbeiterInnen! Diese wissen nämlich genau woran es Ihnen mangelt und welche Schulungen sie interessieren. Sie werden überrascht sein wie viel Input Sie diesbezüglich erhalten werden. 


Sie werben diese bei Ihren Konkurrenten ab

Bevorzugen Sie eher die Methode des Abwerbens, so müssen Sie darauf gefasst sein, Ihre Zielgruppe in der Hinsicht genau zu kennen. Denn wenn Ihre Wunsch-KandidatInnen mit Ihrem Arbeitgeber eigentlich zufrieden sind und sich nur passiv erkundigen, um den Arbeitsmarkt zu beobachten, haben Sie sich keine leichte Zielgruppe ausgesucht. Außerdem sollte darauf geachtet werden, KandidatInnen nicht gesetzeswidrig abzuwerben, denn im schlimmsten Fall  kann diese Angelegenheit sogar vor Gericht landen. Um Risiken solcher Art zu vermeiden, sollten Sie sich zuvor also ausgiebig erkundigen.

Sie haben sich also dazu entschieden, Active Sourcing zu betreiben und müssen nun die geeigneten Medien und Methoden dazu finden. Sie können auf beruflichen Netzwerkplattformen wie Xing und LinkedIn nach passenden KandidatInnen suchen und in die Direktansprache gehen. Eine andere Methode wäre aber auch Networking aktiv offline zu betreiben und beispielsweise Veranstaltungen zu besuchen, die die Zielgruppe interessiert. Diesen Aufgabenbereich man Headhuntern oder Personalvermittlern überlassen, die sich tagtäglich damit beschäftigen. Diese Option birgt allerdings einige Risiken, denn wer Spitzenkräfte akquirieren möchte, muss sich selbst mit den KandidatInnen beschäftigen, um so die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und die eigene Professionalität zu unterstreichen. 

Glücksfall: Ihr Wunschkandidat ist auf Jobsuche

Im dritten Fall haben Sie Glück gehabt und für Ihre offenen Stellen gibt es zahlreiche Professionals, die auf Jobsuche sind! Das bildet natürlich die beste Ausgangslage für Ihr Vorhaben und Sie können mit Ihrer zielgruppenausgerichteten Candidate Journey glänzen! Sie haben noch keine? Dann sollten Sie sich eine anlegen! Eine zielgruppenausgerichtete Candidate Journey beinhaltet alle Kontaktpunkte (sogenannte Touchpoints), die Sie mit Ihren KandidatInnen haben. Angefangen bei der Stellenanzeige auf Stepstone o.ä. über einen Messeauftritt bis hin zum Bewerbungsgespräch. Jeder Kontaktpunkt zählt, wenn Sie sich vom Wettbewerb abheben und Ihre Wunsch-KandidatInnen gewinnen möchten. So könnte Ihre Candidate Journey möglicherweise strukturiert sein: Vielleicht werden Sie alle drei Optionen in Erwägung ziehen und das sollten Sie auch, denn der Fachkräftemangel in Deutschland ist nicht umsonst in aller Munde. Schon jetzt fehlen Unternehmen aus verschiedenen Branchen Fachkräfte und der Mangel steigt, Tendenz steigend. Warten Sie nicht, werden Sie aktiv!




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